Bild oben: ErnstThoma, Herzgruppe Luzern-Rotsee

Wandern 


WANDERN IST GESUND

Für Herz, Kreislauf, Muskulatur und Stoffwechsel. Beim Laufen wird der Herzmuskel trainiert und gestärkt. Die Durchblutung der Lunge wird gefördert. Beim Wandern atmet man viel tiefer durch. Weil sich die Fliesseigenschaft des Blutes verbessert, verringert sich auch das Thromboserisiko. Wie alle Ausdauersportarten stärkt das Wandern das Immunsystem. Den Aspekt der Fettverbrennung sollte man auch nicht ausser acht lassen, denn trainierte Wanderer verbrennen ca. doppelt so viel Fett wie Sitzmenschen. Aus diesem Grund haben sie auch selten Probleme mit einer dauerhaften Gewichtsnormalisierung. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an wie anstrengend eine Tour ist, sondern viel mehr darauf, wie lange und wie oft sie laufen. Um die Ausdauer optimal zu trainieren, sollte man allerdings schon zwei- bis dreimal pro Woche mindestens eine halbe Stunde in die Natur gehen.

WANDERN MACHT DEN KOPF FREI

Dieser Satz kommt nicht von ungefähr. Das Gehirn wird bei der Bewegung an frischer Luft besser durchblutet und dadurch wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns enorm verbessert. Das erhöht zum einen die Konzentration und zum andern wird man aufnahmefähiger. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass Bewegung an der frischen Luft das wirksamste Mittel ist, sich selbst aus emotionalen Anspannungen oder Stress zu befreien. In der Natur erleben viele Städter eine Stille, die sie fast schon erschreckt. Sie kommen reizüberflutet aus dem Stressigen Alltag in diese gespenstige Ruhe. Mit der Zeit aber kehrt diese Ruhe in sie ein und sie werden aufnahmebereit für die Sinneseindrücke der Natur. Der Kopf wird frei von belastenden Gedanken.
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